Ich bin Udo Betz, geboren in Stuttgart und heute im Ruhrgebiet zu Hause.
Da viele Menschen verständlicherweise kritisch und vorsichtig sind, möchte ich Ihnen einen kurzen Einblick in meinen Weg geben. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht mein Lebenslauf oder berufliche Stationen, sondern meine persönliche und spirituelle Entwicklung.
Was vor über zwanzig Jahren mit einem Interesse am Paranormalen begann, führte mich auf eine intensive Suche nach Sinn und Wahrheit. Dabei habe ich einen tiefgreifenden inneren Wandel erlebt. Im übertragenen Sinne wurde ich vom Saulus zum Paulus.
Ich sage immer „Nur weil man nicht an das Übernatürliche oder an Dämonen glaubt, bedeutet das nicht automatisch, dass man davor geschützt ist.“
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie subtil und zerstörerisch negative geistliche Einflüsse wirken können. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass viele Erfahrungen und Wahrnehmungen psychologische Ursachen haben können. Deshalb ist es mir wichtig, geistliche, emotionale und psychische Hintergründe sorgfältig zu unterscheiden und verantwortungsvoll zu prüfen.
Ein echter Wendepunkt in meinem Leben war der Moment, als ich innerlich noch einmal ganz von vorn angefangen und mich bewusst dem Glauben zugewandt habe. Es fühlte sich an wie ein Weg aus der Dunkelheit ins Licht – mit neuer Orientierung und einem Leben, das immer stärker vom Glauben geprägt wird. Danach wurde aber nicht auf einmal alles leicht: Herausforderungen, Rückschläge, Zweifel und schmerzhafte Erfahrungen gehörten weiterhin zu meinem Weg dazu. *Denn der Widersacher gibt diejenigen, die sich dem Glauben zuwenden, nicht einfach kampflos auf. *Zu gegebener Zeit werde ich diesem Thema einen eigenen Blogbeitrag widmen.
Mein Weg führte mich damals zunächst in die Freie Katholische Kirche St. Nikolaus. Dort konnte ich meine spirituelle Orientierung vertiefen und erste fundierte Einblicke in die kirchliche Glaubenslehre gewinnen. Anschließend habe ich mein Wissen durch ein Theologiestudium bei Laudius und ein weiterführendes Studium am Thomasianum erweitert. In dieser Zeit habe ich mich noch intensiver mit Theologie, dem christlichen Glauben und seiner spirituellen Bedeutung beschäftigt. Ich empfing die vier niederen Weihen: Ostiarius, Lektor, Exorzist und Akolyth, und später auch die Diakonenweihe in apostolischer Sukzession. All diese Erfahrungen haben meinen geistlichen Weg geprägt und mich schließlich zur traditionellen römisch-katholischen Kirche geführt. Heute ist sie mein geistliches Zuhause. Trotz meiner theologischen Studien und der empfangenen Weihen verstehe ich mich aber in erster Linie als Seelsorger. Zugleich erachte ich die niederen Weihen, insbesondere im Hinblick auf den Befreiungsdienst, als wichtig und messe ihnen eine besondere geistliche Bedeutung bei. (Siehe auch FAQ.)
Parallel dazu besuchte ich im Laufe der Jahre verschiedene Fortbildungen und Seminare, die meine Arbeit sinnvoll ergänzen, und sammelte praktische Erfahrungen in der Begleitung von Menschen. Ich habe mich dabei auch mit besonderen Phänomenen beschäftigt, die oft als paranormal erlebt werden, und sie aus geistlicher, medizinischer und psychologischer Sicht eingeordnet. 2025 absolvierte ich zudem einen siebenmonatigen Befähigungskurs in der Trauer- und Sterbebegleitung beim Gelsenkirchener Hospiz-Verein e. V. Theoretisches Wissen ist wichtig, aber bei den ganz persönlichen Herausforderungen im Leben braucht es oft mehr als reine Fachkompetenz. Eigene Lebenserfahrung und ein gutes Gespür für andere Menschen bilden deshalb die Grundlage meiner Unterstützung.
Ganz wichtig: Du kannst so viele Bücher lesen, studieren und Kurse besuchen, wie du möchtest. Aber all dieses Wissen allein macht deinen Glauben noch nicht lebendig und gibt dir auch keine Vollmacht. Erst durch Gottes Gnade und die Wiedergeburt im Heiligen Geist beginnt man, Gott nicht nur mit dem Verstand zu erkennen, sondern ihm auch mit dem Herzen zu begegnen. Denn der Glaube ist nicht allein das Ergebnis menschlichen Bemühens, sondern vor allem ein Geschenk Gottes.†
Körper und Geist brauchen Erholung. In der Natur entdecke ich historische und sakrale Orte sowie Spuren verlassener Industriekultur. Die schönsten Momente teile ich mit meinem Hund *Buddy – R.I.P. 24.08.26* und meiner besten Freundin Patricia.