Du bist in meinem FAQ-Bereich gelandet. Hier findest du Antworten auf  Fragen, die mir schon öfter gestellt wurden. In meinem Blog findest du weitere Infos, persönliche Ansichten, Erfahrungen und Einordnungen. Vielleicht klärt sich dort ja schon die eine oder andere Frage ganz von selbst. Falls noch etwas offen ist oder du keine passende Antwort findest, schreib mir. Ich freue mich auf deine Fragen!


Muss ich Christ sein, um Hilfe zu bekommen ?

Nein. Mein eigener Glaube ist christlich geprägt, aber du musst selbst nicht gläubig sein, um meine Begleitung in Anspruch zu nehmen. Ich begegne Menschen offen und respektvoll, unabhängig davon, ob sie gläubig sind, einer anderen Religion angehören oder keinen religiösen Bezug haben. Im Mittelpunkt stehen deine Situation, deine Fragen und das, was dich beschäftigt. Christliche Themen oder meine persönliche Sicht können Raum bekommen, wenn du das möchtest. Eine christliche oder religiöse Beratung ist jedoch keine Voraussetzung. Wenn du das nicht möchtest, ist das selbstverständlich völlig in Ordnung.


Warum werden keine Fallberichte veröffentlicht

Viele Betroffene suchen meine Unterstützung in einer persönlichen, schwierigen oder belastenden Situation und schenken mir dabei ihr Vertrauen. Dieses Vertrauen verpflichtet mich zu einem verantwortungsvollen und vertraulichen Umgang mit allen Informationen.

Früher war ich an Orten unterwegs, an denen paranormale Phänomene vermutet wurden, und habe meine Ergebnisse veröffentlicht. Heute habe ich mich ganz bewusst dagegen entschieden. Auch private Untersuchungen wurden damals nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis der jeweiligen Klienten veröffentlicht. Inzwischen verzichte ich grundsätzlich darauf, solche Untersuchungen und Fallberichte zu teilen,  damit die Privatsphäre aller Beteiligten geschützt bleibt. Genaue Ortsangaben zu paranormalen Erlebnissen oder Einsätzen gebe ich grundsätzlich nicht weiter, um Spuktourismus, sensationshungrige Influencer und kommerzielles Mainstream-Ghosthunting bewusst auszubremsen. 


Kostet die Hilfe und Begleitung etwas?

Nein. Meine Hilfe und Begleitung erfolgt ohne finanzielle Interessen, denn Hilfe soll entlasten und nicht zusätzlich den Geldbeutel belasten.

Bei größeren Entfernungen oder besonderen Anlässen (Kasualien) sage ich jedoch nicht Nein, wenn eine freiwillige Spende ihren Weg in die Spendenkasse findet. Diese wird entweder für Benzinkosten verwendet oder an gemeinnützige und wohltätige Einrichtungen weitergegeben.


Arbeitest du mit anderen Ghosthuntern zusammen ?

Nein, eine Zusammenarbeit mit anderen Ghosthuntern ist für mich aktuell nicht vorgesehen,  und das wird sich voraussichtlich auch nicht ändern. Mit einigen alten Hasen bin ich aber weiterhin in Kontakt, und auch mit Vertretern der jüngeren Generation gab es immer mal wieder einen Austausch. Für Fragen, Ratschläge oder gelegentliche Hilfestellungen stehe ich gerne zur Verfügung. Das heißt aber nicht, dass ich an gemeinsamen Untersuchungen teilnehme oder aktiv an Projekten anderer Ghosthunter oder Geisterjäger  mitarbeite.


Wie läuft ein Erstgespräch ab?

Im Erstgespräch nehmen wir uns ganz in Ruhe Zeit, um dich, deine Situation und deine bisherigen Erfahrungen kennenzulernen. Du kannst offen erzählen, was dich beschäftigt, ob Fragen, Sorgen oder Erlebnisse.

Das Gespräch gibt uns die Möglichkeit, uns in Ruhe kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen. Dabei bekommst du auch einen guten Eindruck davon, wie ich arbeite und vorgehe. Auf Basis unseres Gesprächs schauen wir gemeinsam, welche Schritte für dich sinnvoll und hilfreich sein könnten. Wenn es passt, können wir einen weiteren Termin vereinbaren, um die Begleitung fortzusetzen oder bestimmte Themen noch genauer anzuschauen. Oft hilft aber schon ein ausführliches Gespräch dabei, Zusammenhänge besser zu verstehen, Ängste abzubauen und offene Fragen zu klären. Nicht immer braucht es weitere Schritte.


Was sind die niederen Weihen und die Diakonenweihe in apostolischer Sukzession?

Das ist eine ausgezeichnete und berechtigte Frage, die ich gerne beantworte. In den traditionellen katholischen Kirchen umfassen die niederen Weihen die Dienste des Ostiarier, Lektors, Exorzisten und Akolythen sowie das Subdiakonat als Vorbereitung auf das Weihesakrament. Die Diakonenweihe ist die erste Stufe des Weihesakramentes und wird durch einen gültig geweihten Bischof in apostolischer Sukzession gespendet. Sie steht in der ununterbrochenen Weitergabe des Weihesakramentes, die auf die Apostel zurückgeht.

Die Weihen in der Freien Katholischen Kirche sind sakramental gültig, weil sie in der apostolischen Sukzession stehen und die Weihe nach der überlieferten kirchlichen Form gespendet wird. Das bedeutet: Ein gültig geweihter Bischof kann gültig Priester und Diakone weihen, und die Sakramente sind dadurch wirklich gültig.

Der Unterschied zur römisch-katholischen Kirche besteht vor allem darin, dass diese Weihen und Ämter von Rom nicht kirchenrechtlich anerkannt werden. Eine Weihe kann also gültig sein, obwohl sie nach dem römisch-katholischen Kirchenrecht nicht erlaubt oder nicht anerkannt ist. Einfach gesagt: Die Weihe ist gültig, aber der Priester oder Bischof gehört dadurch nicht automatisch zum anerkannten Klerus der römisch-katholischen Kirche.


Arbeiten Sie eigentlich genauso wie die Geisterjäger im TV oder auf YouTube?

Nein, ich bin kein Ghosthunter und habe mich in dieser Szene auch nie wirklich zu Hause gefühlt. Ab und zu verwende ich Foto-, Video- und Tontechnik, um Ereignisse so objektiv wie möglich festzuhalten. Ein paar der Geräte, die man aus dem Fernsehen oder den sozialen Medien kennt, habe ich selbst ausprobiert. Ganz ehrlich: Viele davon wirken auf mich eher wie moderne YPS-Gimmicks als wie ernsthafte Messinstrumente. Für mich steckt hinter solchen Geräten deshalb oft mehr Marketing als echte Forschung.

Bei paranormaler Forschung halte ich es lieber klassisch: aufmerksam beobachten, alles ordentlich festhalten und so dokumentieren, dass es nachvollziehbar bleibt. Dabei orientiere ich mich auch an christlichen Werten. Den überlieferten Riten und der jahrhundertelangen Erfahrung der katholischen Kirche bringe ich inzwischen mehr Vertrauen entgegen als technischen Geräten zur Geisterjagd, deren Aussagekraft fragwürdig ist.


Warum biete ich keine Ferneinschätzungen per E Mail an?

Im Bereich paranormaler Erfahrungen gibt es leider einige selbst ernannte Experten, die schon nach wenigen Nachrichten weitreichende Aussagen treffen. Das finde ich weder seriös noch verantwortungsvoll. Wichtige Details können dabei schnell übersehen oder missverstanden werden. Außerdem sind geschriebene Nachrichten oft von der eigenen Stimmung, Emotionen und Empfindungen geprägt, und kommen beim Gegenüber manchmal anders an, als sie eigentlich gemeint waren. Deshalb wünsche ich mir nach dem ersten E-Mail-Kontakt ein persönliches Gespräch am Telefon oder per Videoanruf. So kann ich deine Situation besser und verantwortungsvoll einschätzen und gleichzeitig erkennen, ob eine Anfrage ernst gemeint ist. Für eine gute und seriöse Begleitung ist mir der persönliche Austausch einfach sehr wichtig.


Was ist eine Haussegnung?

Eine Haussegnung ist ein christlicher Segensritus, bei dem Gott um Schutz, Frieden und Segen für die Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung gebeten wird. Dabei werden Gebete gesprochen und die Räume häufig mit Weihwasser gesegnet. Viele Gläubige lassen ihr Zuhause nach einem Umzug, nach belastenden Ereignissen oder als Zeichen des Vertrauens auf Gottes Schutz segnen.

Eine Haussegnung ist kein magisches Ritual, sondern eine Bitte um Gottes Beistand und eine Stärkung im Glauben.