UEFA-Doppelmoral im Fußball: Jesus verboten, Teufel erlaubt?
Ich sag’s ganz direkt: Für mich ist die Entscheidung der UEFA ein Paradebeispiel dafür, wie im modernen Fußball mit zweierlei Maß gemessen wird Der Traditionsverein Roter Stern Belgrad kassiert nach dem Spiel gegen LOSC Lille fast 100.000 Euro Strafe. Offiziell wegen Pyrotechnik, geworfener Gegenstände und blockierter Eingänge – geschenkt, das kann man bestrafen.
Aber der eigentliche Knaller kommt danach.
40.000 Euro für ein Jesus-Bild – geht’s noch?
Die höchste Strafe wird für eine Choreografie mit Jesus Christus verhängt. Begründung: „nicht geeignete Botschaft“ und angeblich imageschädigend. Ganz ehrlich: Das ist absurd.
Seit wann ist ein religiöses Symbol automatisch problematisch? Und seit wann entscheidet ein Fußballverband, welche Glaubensinhalte „geeignet“ sind und welche nicht?
Und dann schaut man nach Kaiserslautern...
Währenddessen passiert in Deutschland – genauer gesagt beim 1. FC Kaiserslautern im Fritz-Walter-Stadion – Folgendes:
Beim Spiel gegen Fortuna Düsseldorf wird eine Choreografie gezeigt, die alles andere als subtil ist.
Ein umgedrehtes Pentagramm, Beschwörungsformeln auf Latein, eine riesige Teufelsfigur, eine Inszenierung wie aus einem Okkult-Ritual Und das Ganze? Wird gefeiert. Als „Gänsehaut-Moment“.
Da frage ich mich wirklich, was genau läuft hier schief?
Das ist keine Grauzone – das ist Doppelmoral
Für mich ist das keine Einzelfallentscheidung mehr, sondern ein klares Muster: Christliche Symbolik ist wohl problematisch, teuer, und unangemessen. eine Provokation von Satan-Ästhetik ist nach UEFA wohl kreativ, spektakulär und akzeptiert
Wenn das die Linie ist, dann sollte man wenigstens ehrlich sein und es auch so sagen. Alles andere wirkt schlicht wie Willkür.
Wer entscheidet hier eigentlich, was erlaubt ist ? Die UEFA stellt sich gerne als Hüter von Fairness und Respekt dar. Aber solche Entscheidungen sorgen genau für das Gegenteil. Denn sie werfen eine zentrale Frage auf: Geht es hier wirklich um Regeln ? oder um Ideologie? Wenn ein Jesus-Banner nicht geeignet sein soll, dann muss man sich gefallen lassen, dass Fans anfangen, das ganze System zu hinterfragen. und as mit RECHT !
Für mich ist klar, hier wird nicht objektiv entschieden, sondern selektiv.
Und wer das nicht erkennt, der will es entweder nicht sehen, oder hat sich längst damit abgefunden, dass im Fußball längst nicht mehr alle gleich behandelt werden. Meiner Ansicht nach gewinnt das Böse in unserer Welt zunehmend an Einfluss. Für mich ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass destruktive Kräfte weiterhin wirken und unser Zusammenleben prägen. Auch wenn diese Sichtweise von manchen belächelt wird, halte ich sie für eine ernstzunehmende Beobachtung . Aber hey, wer braucht schon die Realität, wenn man stattdessen gemütlich die Augen verschließen kann?
Gruß und Gottes Segen,
Udo