Diakonweihe

Veröffentlicht am 16. März 2026 um 17:08

Am 14.03.2026 war ein ganz besonderer Tag für mich:

Die Diakonweihe in der apostolischen Sukzession in der Gemeinschaft St. Nikolaus.

(Teil des Bundes freier katholischer Gemeinden & Anglikanische Freie Gemeinschaft International)

Nach all den Monaten des Lernens und Studiums hat sich die Mühe gelohnt. Doch dies ist kein Ende, sondern vielmehr ein weiterer Schritt auf meinem Weg. Das Lernen geht weiter – im Theologiestudium und auf meinem Weg zur priesterlichen Berufung.

Mit Freude und Dankbarkeit darf ich diesen wichtigen Schritt im Glauben gehen. In diesem Moment beginnt ein neuer Weg des Dienstes – ein Weg, der von Vertrauen und Hingabe geprägt ist.

Vielen Dank an alle, die da waren und diesen besonderen Moment mit mir geteilt haben. Ebenso ein herzliches Dankeschön an alle Gratulanten für die lieben Glückwünsche. Ich habe mich sehr darüber gefreut!

Was ist ein Diakon?

Ich werde in letzter Zeit des Öfteren gefragt, was ich denn jetzt als Diakon eigentlich bin, ob ich Priester bin und was ich überhaupt darf.  Nein, ich bin (noch) kein Priester!

Ich bin Diakon in der freien katholischen Gemeinschaft St. Nikolaus. Das Wort Diakon kommt aus dem Griechischen (diakonos) und heißt Diener oder Helfer. Meine Weihe befähigt mich, Aufgaben zu übernehmen, die zwischen Laien und Priestern liegen. Ich darf Gottesdienste leiten Taufen spenden Trauungen begleiten und bei Beerdigungen mitwirken.

 

Ich kann predigen und Wortgottesdienste feiern. Ich assistiere bei der Eucharistie, die Feier der Wandlung von Brot und Wein bleibt jedoch dem Priester vorbehalten. Mein Dienst beschränkt sich aber nicht nur auf liturgische Aufgaben. Ich begleite Menschen in schwierigen Lebenssituationen ich stehe für Gebet und seelsorgerliche Gespräche zur Verfügung.  Ich engagiere mich in sozialen Projekten und  besuche Seniorenheime, Hospize und Krankenhäuser und unterstütze Menschen in Not. Ich stehe auch den Menschen bei, die Momente erleben, die sie als übernatürlich oder geheimnisvoll empfinden. Alles unabhängig von ihrem Glauben oder ihrer Herkunft. Ich verstehe mich als Brücke zwischen den Menschen und Gott, dienend nicht herrschend ganz im Zeichen der katholischen Tradition.

 

 

Gruß und Gottes Segen,
Udo

 

 

Falls Sie weitere Fragen haben oder mehr über meine Tätigkeit als Diakon sowie unsere Gemeinschaft erfahren möchten, zögern Sie bitte nicht, sich jederzeit mit mir in Verbindung zu setzen. Ich freue mich auf einen konstruktiven und respektvollen Austausch mit Ihnen.